Archiv für den Monat Januar 2013

Danke, liebe Gemeinde!

Es ist schon erstaunlich, wie es in Österreich zugeht, sobald etwas Schnee fällt! Autofahrer mit Sommerreifen, oder auch solche, die meinen am sichersten ist langsames Beschleunigen, gefolgt von abruptem Bremsen …

Wir leben ja auch in den Tropen!

groundedUnd Schneefall ist daher die Ausnahme, ganz besonders so im Winter. Was mich dann besonders freut:

Wenn ich morgens mit dem Wagen mein Grundstück verlasse, und beim Nach-Hause-Kommen vor 3 (in Worten: drei!) jeweils ca. 40cm hohen, aus zusammen geschobenen, fest gepressten, Schneedünen stehe, welche meine Einfahrt derart blockieren, dass ein normaler PKW – der in der Früh diese Einfahrt verlassen hat – diese Hindernisse nicht ohne grobe Beschädigungen überwinden könnte.

ShovelEin freundlicher Nachbar half mir dann, da ich den Wagen ja nicht mitten auf der Straße stehen lasen konnte. Obwohl dies für einen 90%igen Invaliden wohl die einzige Möglichkeit dargestellt hätte.

Liebe Gemeinde, wäre es zu viel verlangt, die Schneehaufen nicht jedes Mal den Einwohnern als Panzersperre direkt vor die Einfahrt zu schieben?

Kleiner Tipp: 5% mehr Nachdenken ergibt 100% bessere Nachrede!

Nach ca. 30 Minuten schaufeln war der Weg wieder frei. Aber war das notwendig? Und ohne Hilfe hätte ich es nicht geschafft.Dump

PS: Ein Verlassen des Ortes in der Früh war ja offensichtlich auch nicht erwünscht. Vielleicht hätte mir das zu denken geben sollen … 😉

Ortsausfahrt Richtung Wolkersdorf  am 17.01.2013 ca. 07:40

Ortsausfahrt Richtung Wolkersdorf am 17.01.2013 ca. 07:40

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Bürgerinitiative „Dorf bleiben“

Aus aktuellem Anlass hat sich vor Kurzem eine Bürgerinitiative in Kreuzstetten gebildet.

Der Grund?

ArchitectIn der Bäckergasse – inmitten von Einfamilienhäusern, soll ein Wohnhaus gebaut werden. Nun wird sich manch einer denken, „Na, und?, Sind etwa Einfamilienhäuser keine Wohnhäuser?“. Doch! Allerdings keine mit ca. 30 (in Worten: Dreißig!) Wohneinheiten.

Die Tageszeitung Kurier hat dies ja ganz gut auf den Punkt gebracht: „Bunker an den Ortsrändern“ heißt dort der Beitrag.

Man muss sich das Ganze ja mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn dieses Projekt durchgezogen wird, sind die Folgen relativ einfach zu beschreiben:

Die Anrainerzahl in der – im Winter aus gutem Grund mit einem „Fahrverbot – ausgenommen Anrainer” belegten – Bäckergasse wird sich mehr als verdoppeln!
Die Fahrzeuganzahl wird sich unter Annahme der Nutzung sämtlicher geplanter Abstellplätze mehr als verdreifachen!
Die Bäckergasse selbst verfügt über keine Gehsteige, und ist nicht durchgehend breit genug um Gegenverkehr zu ermöglichen. Außerdem endet sie am Ortsende in einem Feldweg …

Volltreffer!

Es mutet also, mit Verlaub gesagt, schon etwas hirnrissig an, in eine derartige Umgebung – sowohl von baubildlicher also auch von verkehrstechnischer Seite betrachtet – ein derartiges Monsterprojekt pflanzen zu wollen.

Obwohl, gepflanzt dürfen sich da ja eher die Anrainer fühlen, denn diese hatten bei der Bauverhandlung keine Parteienstellung. Eh klar, bei uns in Bagdad ….

Diese Seite hier hat im Grunde nichts mit dieser Bürgerinitiative zu tun. Sollte hier also etwas sauer aufstoßen, dann bitte nicht dort meckern.

Nähere Informationen zur Bürgerinitiative selbst gibt es unter dorf.bleiben@gmx.at